Wie lässt sich ins Innere eines Eisschilds blicken, ohne ihn aufzubohren? Mit Radar! Elektromagnetische Wellen machen sichtbar, was unter der Oberfläche der Eismassen der Antarktis verborgen liegt. In der nächsten POLARSTUNDE nehmen uns Reinhard Drews und Leah Sophie Muhle mit in die geophysikalische Fernerkundung der Eisschilde mittels Radar. Sie zeigen, wie solche Messungen in der Antarktis vom Flugzeug oder vom Boden aus durchgeführt werden und welche wissenschaftlichen Fragestellungen sich damit untersuchen lassen. Dabei geht es unter anderem darum, wie Radar Wechselwirkungen zwischen Eis und Ozean sichtbar machen kann, warum die Verformung von Eis richtungsabhängig ist und weshalb Eis nicht immer kalt ist.
Wann: Mittwoch, 2. Dezember 2026, 17:00–18:00 Uhr
Anmeldung: https://polarforschung.de/veranstaltungen/polarstunde
Weitere Informationen findet ihr im angehängten Flyer.
Wir freuen uns auf eure Teilnahme und auf einen spannenden Einblick in die Tübinger Forschung!
Die Veranstaltung wird organisiert von der Deutschen Gesellschaft für Polarforschung (DGP), APECS Germany und dem DFG-Schwerpunktprogramm 1158 „Antarktisforschung“.
Polarstunde: Eis und die Magie von elektromagnetischen Wellen: Ein Blick in die Tübinger Forschung
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